‚Star Trek‘ Rehabilitation

‚Star Trek‘ Rehabilitation

Die Redlichkeit gebietet es mir, nachdem ich Star Trek hier ein wenig kritisiert habe, zu erwähnen, wenn die genannten Kritikpunkte, beabsichtigt oder nicht, zumindest angesprochen werden. In der Folge „Darmok“ (Staffel 5, Episode 2) trifft die Enterprise auf eine Spezies, die sich nur in Metaphern ausdrücken können. Genauer gesagt, beziehen sich diese Metaphern stets auf Geschichten, die diese Alienspezies kennt. So steht zum Beispiel „Shaka, when the walls fell“ für Versagen. Die Enterprise befindet sich also in der verzwickten Lage, dass sie zwar irgendwann die Grammatik dieser Spezies versteht, aber keinerlei Vokabular zur Verfügung hat, um die Kommunikation gelingen zu lassen. Sie weiß nicht, auf welche Geschichten sie anspielen, geschweige denn, wie sie diese in Erfahrung bringen.

Inwiefern wird Star Trek dadurch ein wenig rehabiliert? Die Erfahrung bringt Captain Picard am Ende dazu, zu den eigenen Geschichten zurückzukehren, die Grundlage für menschliche Metaphern legen. Dem Alien versuchte er die Geschichte des Gilgamesch-Epos zu erklären, am Ende der Folge sieht man ihn Homer lesen. Picard fasst es folgendermaßen zusammen:

Durch mehr Vertrautheit mit unserer eigenen Mythologie bekommen wir vielleicht einen Bezug zu ihrer.

Nicht perfekt, aber definitiv ein Schritt in die richtige Richtung.

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