‚Star Trek‘ Diversity

Nachdem ich mir in letzter Zeit mal wieder „Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert“ angesehen habe, ist mir aufgefallen, wie diese Serie völlig unbeabsichtigt die Gefahren einer durch Globalisierung entstehenden Einheitskultur darstellt. Wenn es literarische Anspielungen gibt, konzentriert man sich auf englische Literatur, was natürlich damit zu tun hat, dass die Autoren eben nur diese Literatur kennen. Klar, es sei nichts gegen Shakespeare und Milton gesagt – aber die menschliche Literatur und natürlich Sprache ist eben weit vielfältiger als nur die englische. Das Perfide ist dabei, dass es nicht einmal um die Qualität der Werke geht, sondern wirklich um wahre Vielfalt.

In diesen Momenten wird mir klar, dass wirklich weniges aus der Schulzeit hängen geblieben ist. Zum Beispiel dieses Thema in ‚Politik und Wirtschaft‘, wie das schöne Fach hieß, wonach eine Gefahr der Globalisierung die Amerikanisierung der Welt sei. Ein kurzer Blick in die Filmauswahl lokaler Kinos beispielsweise kann einen darin nur bestärken (wobei das auch freilich damit zusammenhängt, dass manche nationale Filmindustrien nicht wirklich das qualitativ wertvollste bieten). In diesem Sinne stimmt uns ‚Star Trek‘ vielleicht sogar ganz hoffnungsvoll, denn zumindest scheinen Klassiker in dieser utopischen Zukunft zu überleben.

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